30.09.2010 IndigoRush in der Junction Bar

Das längste Konzert des Jahres!

292 mal spielten die Beatles im legendären Cavern Club, IndigoRush stand in der Junction Bar zum fünften Mal auf der Bühne. Etwas Luft ist da noch…

Dieser Auftritt war zugleich eine chronologische Erzählung zur „story of IndigoRush“. Nur mit Martin ging es dann auch unplugged los – „sneakers in the summer“. Natürlich fehlte Benny, der ja nicht mehr in Berlin ist. Mit der klassischen Frage von Martin und der passenden Antwort von Schlagzeuger Ronny ging es weiter: „I don´t know“!

IR in der Junction Bar

Bei „more than too much“ griff Torsten dann in die Seiten seines Bass. Inzwischen war die Junction Bar gut gefüllt und die Temperaturen dort auch angenehmer. Mit Alex an der Gitarre und „you are the one“ war die Band schließlich komplett. Wer genau hinhörte, konnte ein kleinen Beatles-Anklang vernehmen („Baby, you can drive my car“).

Weiter ging es mit „meet you at the Screwy“ (den Laden gibt es nun wirklich nicht mehr) und „long way to myself“. Der erste Abschnitt war ruhiger gehalten, unplugged ging es bis zur Pause weiter.“Follow me“, „stream of life“, „love wave“ (mit Torsten am Gesang) und „Venus“ waren die nächsten songs. Gerade die Cover-Version des Shocking Blue-Titels, die meisten Leute kennen vermutlich eher die Version von Bananarama, war ein absolutes highlight!

Die wundervolle Ballade „anyway“ und Neil Youngs Hymne zum Mauerfall („rockin´ in the free world“) waren ein krönender Abschluß des ersten sets.

IR in der Junction Bar

Nach der Pause eröffneten Torsten und Ronny mit einem neuen „drum and bass“ Intro, was zu „hell train“ überleitete. Die Zielrichtung war klar – es wird mehr und heftiger gerockt! Ein ganz neuer song ist „fly, fly and fly“, gefolgt vom Subways-Cover „Rock´n´Roll Queen“ – das ging richtig ab!
Sehr munter ging es weiter mit „blown away“, „love you like I do“, „never stop saying“ und „too high“. Auch die Stimmung war auf einem sehr hohen Niveau!

Bei AC/DC kracht es immer gewaltig: „TNT“ – das ist Dynamit! Letzter regulärer song war „made for rock´n´roll“. Martin wagte den Spagat und mischte Strophen mit der deutschen Version „mittendrin“, die ja beinahe Berlin-Hymne geworden wäre (und dafür auch viel besser geeignet gewesen wäre als der Siegertitel!).

Eine Zugabe wurde lautstark eingefordert! Die gab es dann auch mit „IndigoGod“ und „nobody takes“. Als zweite Zugabe, die Fans gaben einfach keine Ruhe, wurde mit Hilfe des Publikum noch der Löwe zu Bett gebracht („the lion sleeps tonight“).

Ein toller Auftritt in der Junction Bar!

One comment

Schreibe einen Kommentar