20.10.2010 IndigoRush im Kesselhaus

Gepostet am 26. Oktober 2010
von StephanSteigmann (Stephan Steigmann)
Kategorien: Konzertberichte

Tribute to Tino

In Erinerung an Tino Meister

Auf der großen Bühne im Kesselhaus der Kulturbrauerei spielten zahlreiche Bands zur Erinnerung an Tino Meister, der im Sommer viel zu früh verstorben war.
Tino Meister war Gründungsmitglied der Band Halmakenreuther, die 1995 mit ihrer sehr rockigen Version der Take That-Nummer “back for good” einen überraschenden Erfolg hatten.

http://www.myspace.com/halmakenreuther

Es folgten noch ein paar Achtungszeichen, ehe sich die Band Ende der Neunziger auflöste. 2005 versuchte man es noch mal mit einem deutschen Titel.

Tino Meister kümmerte sich im Rahmen des Rock Büros um Nachwuchsmusiker, veranstaltete das AC / DC – Tribute und vieles mehr.
Die Erlöse des heutigen Konzerts gehen im vollen Umfang an seine Familie.

An diesem sehr emotionalen Abend eröffneten IndigoRush das Konzert, was an sich schon nicht leicht ist, unter diesen Vorzeichen um so mehr.
Doch die vier IndigoJungs legten mit “made for rock´n´roll” gleich mächtig los. Es folgten “fly, fly, fly” und “long way to myself”. Bei “love wave” singt zur Abwechslung ja mal Torsten.

Bei dem Subways-cover “rock´n´roll queen” wurde es dann wieder deutlich rockiger, dem Publikum sollte ja eingeheizt werden!

Zum krönenden Abschluß gab es “helltrain”, das beim AC / DC – Tribute ja schon für einen Titel der Australier gehalten wurde. Sehr passend. Schließlich machten sich 1995 die Herren von eben dieser Band persönlich für die Veröffentlichung von Halmakenreuthers Version von “back for good” bei ihrer Plattenfirma stark!

IndigoRush hatten also gut vorgelegt für Offmyway, die im Anschluß spielten.

Zwischen den Auftritten gab es Video-Einspielungen mit Tino und seiner alten Band zu sehen. Alle Bands habe ich mir nicht mehr angehört. Sehr gut gefallen hat mir noch Fritz-Moderator Stephan Michme, der jetzt deutsch singt. Ende der Neunziger war er mit der Band Scycs (“next November”) erfolgreich.

noch unkommentiert

Mi., 20.10.2010 “Tribute to Tino” in der Kulturbrauerei

Gepostet am 7. Oktober 2010
von IndigoMartin (Martin Metzner)
Kategorien: Termine

Tino Meister war über viele Jahre mit dem Rockbüro Berlin Veranstalter vieler bekannter Konzertreihen wie dem Whirlpool, Tribute to AC/DC, Tribute to unplugged u.v.a. Nach seinem viel zu frühen Tod am 31.08.2010 veranstaltet das Rockbüro Berlin nun ein Benefiz konzert im Kesselhaus der Kulturbrauerei mit diversen Berliner Bands. Mit dabei sind “Die Zöllner”(!), “Off my way”, “IndigoRush” u.a.

Achtung: IndigoRush spielt bereits um 19:00 Uhr!

Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Am Mi., 20.10.2010 – Einlass 18h – Beginn 19h

Eintritt für 5,-€

Weitere Infos unter www.mastermusic.de

noch unkommentiert

30.09.2010 IndigoRush in der Junction Bar

Gepostet am 4. Oktober 2010
von StephanSteigmann (Stephan Steigmann)
Kategorien: Konzertberichte

Das längste Konzert des Jahres!

292 mal spielten die Beatles im legendären Cavern Club, IndigoRush stand in der Junction Bar zum fünften Mal auf der Bühne. Etwas Luft ist da noch…

Dieser Auftritt war zugleich eine chronologische Erzählung zur “story of IndigoRush”. Nur mit Martin ging es dann auch unplugged los – “sneakers in the summer”. Natürlich fehlte Benny, der ja nicht mehr in Berlin ist. Mit der klassischen Frage von Martin und der passenden Antwort von Schlagzeuger Ronny ging es weiter: “I don´t know”!

IR in der Junction Bar

Bei “more than too much” griff Torsten dann in die Seiten seines Bass. Inzwischen war die Junction Bar gut gefüllt und die Temperaturen dort auch angenehmer. Mit Alex an der Gitarre und “you are the one” war die Band schließlich komplett. Wer genau hinhörte, konnte ein kleinen Beatles-Anklang vernehmen (“Baby, you can drive my car”).

Weiter ging es mit “meet you at the Screwy” (den Laden gibt es nun wirklich nicht mehr) und “long way to myself”. Der erste Abschnitt war ruhiger gehalten, unplugged ging es bis zur Pause weiter.”Follow me”, “stream of life”, “love wave” (mit Torsten am Gesang) und “Venus” waren die nächsten songs. Gerade die Cover-Version des Shocking Blue-Titels, die meisten Leute kennen vermutlich eher die Version von Bananarama, war ein absolutes highlight!

Die wundervolle Ballade “anyway” und Neil Youngs Hymne zum Mauerfall (“rockin´ in the free world”) waren ein krönender Abschluß des ersten sets.

IR in der Junction Bar

Nach der Pause eröffneten Torsten und Ronny mit einem neuen “drum and bass” Intro, was zu “hell train” überleitete. Die Zielrichtung war klar – es wird mehr und heftiger gerockt! Ein ganz neuer song ist “fly, fly and fly”, gefolgt vom Subways-Cover “Rock´n´Roll Queen” – das ging richtig ab!
Sehr munter ging es weiter mit “blown away”, “love you like I do”, “never stop saying” und “too high”. Auch die Stimmung war auf einem sehr hohen Niveau!

Bei AC/DC kracht es immer gewaltig: “TNT” – das ist Dynamit! Letzter regulärer song war “made for rock´n´roll”. Martin wagte den Spagat und mischte Strophen mit der deutschen Version “mittendrin”, die ja beinahe Berlin-Hymne geworden wäre (und dafür auch viel besser geeignet gewesen wäre als der Siegertitel!).

Eine Zugabe wurde lautstark eingefordert! Die gab es dann auch mit “IndigoGod” und “nobody takes”. Als zweite Zugabe, die Fans gaben einfach keine Ruhe, wurde mit Hilfe des Publikum noch der Löwe zu Bett gebracht (“the lion sleeps tonight”).

Ein toller Auftritt in der Junction Bar!

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